IDS Infra Unabhängige Ingenieurberatung.
Im Gespräch

TECHNOLOGIE / UV-CIPP

Das richtige Licht.
Bleibende Erneuerung.

Glasfaserliner. Kontrollierte UV-Aushärtung.
Unabhängige Begleitung in jeder Phase.

Technologie entdecken
RELINE UV-Anlagentechnik · Herstelleraufnahme

Statische Erneuerung.
Von innen.

UV-CIPP erzeugt ein glasfaserverstärktes Kunststoffrohr im bestehenden Rohr. Es handelt sich um einen statisch tragenden Liner, nicht um eine Oberflächenbeschichtung.

Zuerst wird das Altrohr bewertet. Linerauswahl, Wanddicke, Harz und Aushärtung richten sich nach der Projektbemessung und den Herstellervorgaben. Freispiegelkanäle sind häufig über bestehende Schächte zugänglich; Druckleitungen können Baugruben erfordern.

Ausgehärteter Alphaliner in großem Durchmesser, Aufnahme von RELINE.
Ausgehärteter Alphaliner in großem Durchmesser, Aufnahme von RELINE. © RELINE Europe

VON DER VORBEREITUNG BIS ZUR ÜBERGABE

Ein kontrollierter Prozess.
Ein nachvollziehbares Ergebnis.

01

Prüfen und vorbereiten

Rohrzustand bewerten, Durchfluss regeln, reinigen und per CCTV untersuchen. Hindernisse vor dem Einbau entfernen.

Zustand · Geometrie · Zugang
02

Liner einziehen

Der einbaufertige, harzimprägnierte Liner wird mit dem vorgesehenen Schutz und überwachter Zugkraft eingezogen.

Lineridentität · Handhabung · Zugkraft
03

Aufstellen

Endpacker und kontrollierter Luftdruck bringen den Liner an die Altrohrwand.

Druckstufen · Linerposition
04

Mit UV-Licht aushärten

Der Lichtzug durchfährt den Liner mit vorgegebener Geschwindigkeit. Die Prozessdaten werden aufgezeichnet.

Geschwindigkeit · Temperatur · Druck · Lampenstatus
05

Einbau fertigstellen

Beim Freispiegelliner die temporäre Innenfolie entfernen, Enden bearbeiten, Anschlüsse öffnen und Verbindungen abdichten.

Endbearbeitung · Verbindungen · Anschlüsse
06

Prüfen und übergeben

Vereinbarte CCTV-, Dichtheits- und Laborprüfungen durchführen. Die Einbaudokumentation zusammenstellen.

Befahrung · Prüfungen · Proben · Dokumentation

Ablaufübersicht zum Verständnis der Arbeiten. Für die Ausführung gelten systemspezifische Verfahrensanweisung, Bemessung und Einbauhandbuch. Der Überwachungsumfang von IDS wird gesondert vereinbart.

Das Prinzip in Bewegung12 Sekunden · Ohne Ton

Ein vereinfachter Schnitt zeigt den tragenden Liner getrennt vom Altrohr und anschließend im eingebauten Zustand. Ein UV-Lichtzug durchfährt das ausgekleidete Rohr; die fertige Auskleidung bleibt zur Prüfung zurück. Die sechs Schritte oben beschreiben den vollständigen Baustellenablauf.

FREISPIEGELLINER / AUFBAU

Jede Schicht
hat eine Aufgabe.

01

Schutz- und Sperrfolien auf der Altrohrseite.

02

Harzimprägnierte ECR-Glasfasern bilden das tragende Laminat.

03

Die definierte innere Oberflächenschicht ist auf das Linersystem abgestimmt.

04

Beim gezeigten Freispiegelsystem wird die Innenfolie nach der Aushärtung entfernt.

Druckliner haben einen anderen Aufbau, einschließlich einer dauerhaften Innenbeschichtung. Diese ist von der entfernbaren Innenfolie des Freispiegelliners zu unterscheiden.

PASSEND ZUR ANWENDUNG

Eine Technologie.
Eigene Anforderungen.

SystemAnwendungBereichAuswahlkontext
Alphaliner 500GFreispiegelkanäleDN 150–1200Für kleine und mittlere Freispiegelleitungen.
Alphaliner 1800HFreispiegelkanäle und DurchlässeDN 150–2000Für höhere statische Anforderungen und größere Profile.
Alphaliner PNDruckleitungenDN 200–800Bis PN 25, abhängig von Durchmesser und Bemessung. Marktbezogene Verfügbarkeit.
AQUA.UV® CIPPTrinkwasserleitungenProjektbezogenEigenständiges Trinkwassersystem. Durchmesser, Druck, Zulassungen und örtliche Verfügbarkeit bestätigen lassen.

Produktbereiche dienen der Orientierung, nicht als Projektspezifikation. Wanddicke, Aushärtungsgrenzen, Einbaulänge und zugelassene Konfiguration erfordern eine aktuelle Herstellerbestätigung.

VOR DER LINERBESTELLUNG

Passend zum Rohr wählen.
Das gesamte System prüfen.

Freispiegel: Lasten und Geometrie

Bei 500G und 1800H sind Altrohrzustand, Grundwasser, Boden- und Verkehrslasten, Profil und erforderlicher Durchfluss zu prüfen. Ein steiferes Laminat kann eine dünnere Bemessung ermöglichen; die Wanddicke muss zugleich im freigegebenen Aushärtungsbereich liegen.

Druck: eine andere Bemessungsaufgabe

Alphaliner PN nutzt verstärkte Glasfasern und eine dauerhaft verbundene innere Sperrschicht. Betriebsdruck, Lastwechsel, Unterdruck, Bögen, Endverbindungen und Baugruben prüfen. Das Einbauverfahren eines Freispiegelliners lässt sich nicht unverändert übernehmen.

Trinkwasser: das vollständig freigegebene System

AQUA.UV ist ein spezieller Trinkwasserliner. Örtliche Akzeptanz, genaue Produktlistung, Harz, Endverbindungen, Reinigung und Inbetriebnahme prüfen. Verfügbaren Durchmesser und Druck beim Hersteller bestätigen lassen.

Harz und Einbaulänge

Harz nach Medium, Temperatur und chemischer Beanspruchung auswählen. Jeden vermessenen Abschnitt mit Liner, Wanddicke, Handhabungsgrenzen, Kabelkonfiguration und aktuellen Einbauvorgaben abgleichen.

UV-AUSHÄRTUNG / RELINE-ANLAGEN

Die richtige Lichtquelle.
Die passende Konfiguration.

RE Compact / Plus
RE Compact / Plus © RELINE Europe

Kompakte Konfiguration

RE Compact / Plus

Einstiegsplattform für kleinere und mittlere Durchmesser mit passenden Lichtquellen und Packern.

REE 2000 Mobile
REE 2000 Mobile © RELINE Europe

Mobile Aushärtungsanlage

REE 2000 Mobile

Kabeltrommel und Steuerung mit Lichtketten passend zu Liner, Durchmesser und Aushärtungsanforderungen.

REE 4000 Professional
REE 4000 Professional © RELINE Europe

Für größere Durchmesser

REE 4000 Professional

Fahrzeuginstallierte Plattform für anspruchsvolle Linerkonfigurationen und größere Durchmesser.

ANLAGEN / PLANUNGSHILFE

Die Konfiguration abstimmen.
Nicht nur den Durchmesser.

RE Compact / Plus

DN 150–600

Lichtkette; ein geeigneter Schachtkern erweitert den Bereich bis DN 1000. Kabel bis 150 m.

REE 2000 Mobile

DN 150–1200

Übliche kommunale Konfiguration. Kabelausführung und Lichtquelle beeinflussen Durchmesser und aushärtbare Wanddicke.

REE 4000 Professional

DN 150–2000

Mehrere Lichtquellenkonfigurationen. Professional-Ausführung mit 350 m Aushärtekabel; Power Cube für DN 1400–2000.

Durchmesserbereiche dienen der Orientierung und hängen von der Konfiguration ab. Vor der Mobilisierung Lichtquelle, Packer, Radsätze, Aushärtungsgrenzen, nutzbare Kabellänge, Stromversorgung und Umgebungstemperaturen bestätigen. Kabellänge und freigegebene Einbaulänge sind nicht gleichzusetzen.

Planungsbereiche nach dem RELINE-Technikbrief vom Oktober 2026; die aktuelle Konfiguration beim Hersteller bestätigen.

GOLF & NORDAFRIKA / BAUSTELLENPLANUNG

Das Klima verändert sich.
Die Prüfungen bleiben wichtig.

Wärme, Logistik und laufender Netzbetrieb prägen die Einbauplanung. Diese Fragen sollten vor Anlieferung und Mobilisierung geklärt sein.

Wärme, Licht und Lagerung

Temperaturgeführten Transport und überwachte Lagerung planen. Den Liner lichtgeschützt halten und die Restlagerfähigkeit mit Lieferung und Einbau abstimmen. Grenzen für den tatsächlichen Liner und das Harz bestätigen; Sonderrezepturen können andere Vorgaben haben.

Einbaufenster und Anlagen

Beschattung, geeignete Anlagenkühlung und praktikable Arbeitszeiten vorsehen. Umgebungsgrenzen und Generatorleistung bestätigen. Spannung und Frequenz ausdrücklich abgleichen, auch bei Projekten mit 60-Hz-Versorgung.

Medium und Grundwasser

Temperatur und Chemie des Mediums vor der Harzauswahl erfassen. Grundwasser, Infiltration, Außenschutz und möglichen Prelinerbedarf bewerten. Aktive Infiltration gemäß freigegebenem Verfahren abdichten.

Zugang, Durchfluss und Schnittstellen

Bypass, Baugruben oder Schachtzugang, Hebevorgänge und Linerhandhabung planen. Arbeitsfenster an Straßen, Bahnstrecken, Häfen oder Industrieanlagen mit dem Betreiber abstimmen.

Spezifikationen und Abnahme

Bemessungsgrundlage, Freigabeweg, Prüfplan und Laboranforderungen früh klären. Herstellerzulassung, Auftragnehmerqualifikation und Projektabnahme sind getrennte Prüfungen und ersetzen einander nicht.

Logistik und realistischer Ablauf

Nach geprüften Maßen und bestätigten Terminen bestellen. Fertigung, Fracht, Zoll, Lagerung, Fachpersonal und Prüfzeiten einplanen. Vor Festlegung des Einbaufensters den Ausweichplan prüfen.

Ihr regionales Projekt besprechen

ZULASSUNGEN / PRÜFUNGEN / RÜCKVERFOLGBARKEIT

Vertrauen braucht
die passenden Nachweise.

Freispiegelsysteme: Zulassungsumfang prüfen

RELINE nennt DIBt und WRc als Zulassungen für seine Freispiegelliner. Das aktuelle Dokument auf Produkt, Harz, Profil, Durchmesser und Einbaubedingungen prüfen und mit der Projektspezifikation abgleichen.

Druck und Trinkwasser: gesondert prüfen

RELINE beschreibt Alphaliner PN nach ISO 11297-4, Klasse A. Für Trinkwasser sind die jeweilige Produktlistung und örtliche Akzeptanz erforderlich; eine Freispiegelzulassung darf nicht auf Druck- oder Trinkwasserarbeiten übertragen werden.

Bemessungsdauer ist keine Gewährleistung

Der RELINE-Technikbrief vom Oktober 2026 beschreibt 50-Jahres-Langzeitkennwerte auf Grundlage von Kriechprüfungen. Das ist eine statische Bemessungsgrundlage unter definierten Annahmen, keine pauschale 50-jährige Produkt- oder Einbaugarantie.

Jeder Einbau braucht eigene Nachweise

Prüfprogramm vor Arbeitsbeginn vereinbaren: Lineridentifikation, Aushärtungsprotokoll, CCTV, passende Dichtheits- oder Druckprüfung und Laborergebnisse der vorgeschriebenen Proben. Abnahmeentscheidungen dokumentieren und Abweichungen gemäß Vertrag abschließen.

Herstellernachweise betreffen das benannte Produkt und den angegebenen Umfang. Sie stellen keine IDS-Zertifizierung dar. Aktuelle Zertifikate und projektbezogene Bestätigungen beim verantwortlichen Lieferanten anfordern.

ERNEUERUNG / PRAKTISCHE ABWÄGUNG

Mehr erhalten.
Weniger eingreifen.

AspektOffener ErsatzUV-CIPP-Sanierung
ZugangAufgrabung entlang der Trasse; Wiederherstellung abhängig vom Standort.Freispiegelliner können bestehende Schächte nutzen. Druckarbeiten können weiterhin Baugruben erfordern.
RessourcenAushub, neues Rohr und Oberflächenwiederherstellung gehören zum Arbeitsumfang.Die Trasse wird weitergenutzt; Linerherstellung, Transport, Vorbereitung und Aushärtung mitbewerten.
BetriebStraßensperrungen, Leitungsschnittstellen und Bauablauf planen.Wasserhaltung, Arbeitsflächen, Einbaufenster und Prüfungen planen; bei geeigneter Anwendung sinkt die Beeinträchtigung.
AuswahlBei Anforderungen an Trasse, Kapazität oder Rohrzustand kann Ersatz erforderlich sein.Eignung hängt von Untersuchung, Bemessung, Hydraulik und Zugang ab.

Umweltwirkungen für gleiche Länge, Durchmesser, Funktion und Bilanzgrenze vergleichen. Eine Projektbilanz sollte Materialien, Transport, Baustellenenergie und Wiederherstellung einbeziehen; eine Herstellerstudie sagt nicht jedes Projektergebnis voraus.

IDS / UNABHÄNGIGE BEGLEITUNG

Der Prozess wird erfasst.
Die Nachweise müssen passen.

Unsere technische Begleitung verbindet die vereinbarten Anforderungen mit der Einbaudokumentation. Der Umfang wird für jeden Auftrag festgelegt.

VORHER

Grundlagen klären

Zustandsaufnahme, gemessene Abmessungen, vorgesehenes System, Eingangskontrolle und Prüfplan.

WÄHREND

Einbau begleiten

Nachweise zu Zugkraft, Aufstelldruck, Geschwindigkeit, Temperatur und Lampenstatus; offene Punkte nachverfolgen.

DANACH

Nachweise prüfen

CCTV, vereinbarte Dichtheitsprüfungen, Laborergebnisse und ein strukturierter technischer Bericht.

Überwachungsumfang besprechen

BESSERE INFRASTRUKTUR BEGINNT MIT EINEM GESPRÄCH.

Gehen wir
unter die Oberfläche.

Ihr Projekt besprechen